Endnutzungsfläche in Schwedens Wäldern weiter auf Rekordniveau

15. Mai 2019
Quelle:
SFA/Fordaq
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Die angemeldete Waldfläche zur Endnutzung ist im April um 13% gegenüber dem Vorjahresmonat auf 17.364 Hektar gestiegen. Das ist der höchste Aprilwert der vergangenen vier Jahre und der zweithöchste der vergangenen zwölf Jahre. Ein wesentlicher Grund dafür ist die derzeitige Borkenkäferkalamität in Schweden.

Außer im nördlichsten Schweden ist die gemeldete Endnutzungsfläche überall gestiegen: Im Süden der Region Nordschweden stieg sie um 41% auf 4.356 ha, in Zentralschweden um 31% auf 4.794 ha und in Südschweden um 35% auf 5.482 ha, was für diese Region der höchste Wert seit 12 Jahren ist. Lediglich im erwähnten Norden Schwedens fiel die Endnutzungsfläche um 40% auf 2.733 ha.

Bezogen auf Provinzen stieg die Endutzungsfläche in 18 von 21 Provinzen. Der größte Anstieg war in der Provinz Blekinge zu verzeichnen, wo sich die Fläche gegenüber April 2018 fast verdreifachte. In der Provinz Kalmar hat sie sich verdoppelt. In beiden Provinzen ist es die größte gemeldete Fläche seit 2007. Auch in den Provinzen Västernorrland und Värmland stieg die gemeldete Endnutzungsfläche um 60%, bzw. 55%. Besonders in Süd- und Zentralschweden geht der Anstieg der gemeldeten Endnutzungen auf einen massiven Borkenkäferbefall zurück.

Anders im Norden Schwedens: In der Provinz Västerbotten ging die gemeldete Fläche um 44% zurück, in Norrbotten um 36% und in Uppsala um 13%.

Von Januar bis April 2019 wurde eine Endnutzungsfläche von 79.534 ha gemeldet. Das sind 22% mehr als im Vorjahreszeitraum.