Bayern erweitert Förderung von Maßnahmen gegen Borkenkäfer

15. Mai 2019
Quelle:
BayStMELF/Fordaq
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Angesichts der wachsenden Bedrohung der bayerischen Wälder durch den Borkenkäfer hat Forstministerin Michaela Kaniber jetzt ein erweitertes Maßnahmenpaket für die Waldbesitzer aufgelegt. Die Trockenheit des vergangenen Jahres habe vor allem Nadelholzbestände so stark geschwächt, dass die Borkenkäfer zunehmend massive Schäden in den Wäldern verursachten.

Das nun geschnürte Maßnahmenpaket setzt folgende Schwerpunkte:

Erhöhte Förderung der „insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung“. Die Fördersätze steigen von vier auf fünf Euro pro Festmeter.

Neue Fördermöglichkeiten für forstliche Zusammenschlüsse, etwa für die Organisation von gemeinschaftlicher Borkenkäferbekämpfung oder von Informationsveranstaltungen für Waldbesitzer.

Zusätzliche Haushaltsmittel zur Einstellung von Fachkräften an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten oder zur Beauftragung von Unternehmern.

Personelle Unterstützung zur Anlage von Holzlagerplätzen in Form einer neuen Fachberatungsstelle für Transport und Lagerung an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.

Ausbau des Borkenkäfer-Meldewesens der Bayerischen Forstverwaltung durch technische Ausstattung und Software.

Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildung.

Zudem werden die Waldbesitzer wie bisher durch das Bayerische Waldförderprogramm finanziell unterstützt, etwa bei der Begründung stabiler und klimaangepasster Mischwälder durch Wiederaufforstung.