Forschungsexpertise aus Freiburg für BMEL

14. Februar 2020
Quelle:
Universität Freiburg/Fordaq
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Ökonomische Interessen, ökologische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Ansprüche an den Wald: Für politische Entscheidungen in diesem Spannungsfeld liefert der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wissenschaftlich abgesicherte Optionen. Für die nächsten drei Jahre übernimmt Prof. Dr. Jürgen Bauhus von der Professur für Waldbau der Universität Freiburg den Vorsitz dieses Beratungsgremiums.

Der aus 15 Professoren aus unterschiedlichen Fachrichtungen bestehende Beirat verfasst in ehrenamtlicher Tätigkeit Stellungnahmen und Gutachten, um die Waldpolitik in Deutschland angemessen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Neben dem neuen Vorsitzenden Bauhus, der bereits seit sechs Jahren im Beirat mitarbeitet, ist auch Prof. Dr. Friederike Lang vom Institut für Forstwissenschaften der Universität Freiburg Mitglied.

Zuletzt veröffentlichten die Forschenden unter anderem Stellungnahmen zum Klimaschutzbeitrag von Wald und Holznutzung oder zur Risikovorsorge und dem Umgang mit Extremereignissen in der Forstwirtschaft sowie das aktuelle Gutachten „Wege zu einem effizienteren Waldnaturschutz in Deutschland“. „In den kommenden drei Jahren konzentrieren wir uns darauf, wie sich Wälder und Waldbewirtschaftung in Folge des Klimawandels verändern und anpassen müssen“, erklärt Bauhus. „Auch wollen wir den Blick darauf lenken, wie Ökosystemleistungen zu honorieren sind.“