Tiroler Nadelrundholzpreise stark gestiegen

10. Februar 2020
Quelle:
Land Tirol/Fordaq
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Das Land Tirol meldet zu Jahresbeginn beträchtliche Preissteigerungen beim Nadelrundholz. Während der 7. Tiroler Nadelwertholzsubmission des Tiroler Waldverbandes wechselten 498 fm den Besitzer. Der Durchschnittspreis für Fichte lag bei 202 €/fm (Höchstgebot: 414 €/fm), für Lärche bei 259 €/fm (Höchstgebot: 454 €/fm), für Tanne bei 156 €/fm (Höchstgebot: 365 €/fm), für Zirbe bei 348 €/fm (Höchstgebot: 587 €/fm) und für Eibe bei 393 €/fm (550 €/fm).

Auf die 498 Lose wurden 1609 Gebote abgegeben. Die Käufer stammten zu 26% aus Österreich, 42% aus Deutschland, und zu 32% aus Tirol. Instrumentenbauer kauften 35%, (Wertholz)-Sägewerke 35%, Tischler 5%, Händler 15% und Holzbauunternehmen 2% der Holzmenge.
Die Forstorganisation des Landes Tirol meldet für den Nichtsstaatswald darüber hinaus stark gestiegene Preise für das Hauptsortiment im Januar. Fichtenblochholz B/C 2a-3b schlug mit 79,70 €/fm zu Buche. Der Rundholzpreisindex Tirols stieg damit um 20,6% auf einen Wert von 122%. Im 4. Quartal 2019 Betrug die Zunahme 6,7%.