Pavatex plant Schließung des Werks Cham

09. Januar 2019
Quelle:
Pavatex/Fordaq
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Die PAVATEX SA, die im Mai 2016 vom französischen Dämmstoffhersteller Soprema übernommen wurde, plant die Produktion am Standort noch Cham im ersten Quartal 2019 einzustellen. Als Gründe nennt das Unternehmen den Preisverfall im Markt für Holzfaserdämmstoffe, die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise, den Rückgang des Absatzes in den europäischen Nachbarländern und die daraus resultierenden schlechten Ergebnisse der PAVATEX SA. Die Konsultationsphase zur Schließung des Werkes in Cham hat am 7. Januar 2019 begonnen. Für die 50 von der Schließung betroffenen Mitarbeiter ist ein Sozialplan vorgesehen.

Trotz massiver Investitionen seitens Soprema und die Reduktion der Fixkosten in Millionenhöhe sei es nicht gelungen, in Cham ein positives Ergebnis zu erwirtschaften, vor allem wegen des starken Wettbewerbs aus Deutschland, erklärt CEO Christophe Feist.

Die Lieferung von Holzfaserdämmsystemen soll im Falle der Schließung des Werkes in Cham durch ein anderes Werk der Soprema Gruppe sichergestellt werden. Beratung, Verkauf und Vertrieb sollen im bisherigen Rahmen weitergeführt werden.