Oberland-Wertholzsubmission: Eiche 4% teurer

08. Februar 2019
Quelle:
WBV Holzkirchen/Fordaq
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Unter Federführung der Waldbesitzervereinigung (WBV) Holzkirchen fand mit Unterstützung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Holzkirchen am Donnerstag, den 7. Februar, bereits zum 21. Mal die Oberland-Wertholzsubmission (OLWS) statt. 4 Forstliche Zusammenschlüsse aus Oberbayern, 4 staatliche Forstbetriebe und die städtische Forstverwaltung München lieferten diesmal 426 m³ (Vorjahr 593 m³).

Die „Braut“ kommt wieder aus dem Bereich der WBV Holzkirchen: Der Bergahorn mit 1,13 m³ erzielte 1.288 €/m³ (1.550 €/m³). Der teuerste Stamm ist eine Eiche aus dem Gebiet der WBV Weilheim. Für den Stamm zahlte ein Sägewerk insgesamt 2.061 € (2,82 m³).

29 (38) Bieter aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich und sogar aus Frankreich beteiligten sich diesmal an der Ausschreibung. 26 (32) Bieter erhielten einen Zuschlag. Der Durchschnittspreis über alle Holzarten ist um 5,8% auf 328 EUR/m3 gestiegen. Seine Veränderung gegenüber dem Vorjahr sei deutlich an der Qualität und Dimension der angebotenen Stämme festzumachen, so die Organisatoren.

Die Eiche boomt weiterhin und konnte entsprechend der angebotenen Qualität preislich noch einmal zulegen. Gut 40% des angebotenen (426 m3) und knapp 50% des verkauften (358 m3) Holzes waren Eichen. Ihr Durchschnittserlös stieg um 4% auf 407 €/m³ (391 €/m³). Auch die Problembaumart Esche („Eschensterben“), die mit 39 m3 vertreten war, verbesserte sich um 5,7% auf 185 €/m³ (175 €/m³). Der Ahorn konnte qualitätsbedingt seinen Durchschnittspreis mit 360 €/m³ gegenüber dem Vorjahr (396 €/m³) nicht halten. Das gilt auch für die Ulme: niedriges Verkaufsprozent: 56% (100 %) und stark gesunkener Durchschnittspreis: 326 €/m³ (438 €/m³) bei höherem Angebot.

Für 23 Stämme wurde ein Preis von jeweils über 1.000 €/m³ erzielt. Die WBV Holzkirchen stellte mit 149 m³ wieder den größten Teil des Submissionsangebots.