Klausner Lumber Two soll jetzt im März/April Betrieb aufnehmen

Quelle:
DH/IHB
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Bei einem Treffen mit Vertretern des County Halifax mit Thomas Mende, dem Geschäftsführer der Klausner Sägewerke in Nordamerika, äußerten diese sich unzufrieden mit dem Fortschritt bei der Inbetriebnahme des Sägewerks Klausner Lumber Two in Enfield, North Carolina. Das berichtete bereits Anfang Dezember die Tageszeitung Daily Herald.

Eigentlich hätte das Werk laut der ursprünglichen Planung bereits Anfang 2016 in Betrieb gehen sollen. Es kam jedoch wiederholt zu Verzögerungen. Jetzt äußerte Mende die Hoffnung, man werde die Inbetriebnahme Ende März oder Anfang April 2018 schaffen.

Mende sagte, man wolle in Enfield Probleme wie sie im Werk Klausner Lumber One in Live Oak, Florida aufgetreten seien, vermeiden. Das Sägewerk sei dafür vorgesehen, größere Menge Stämme gleicher Durchmesser zu verarbeiten. Holzmangel habe diese Mengen stark verkleinert, was zu häufigen Stopps der Anlagen durch die durchmesserbedingt notwendigen Werkzeugwechsel geführt habe.

Jetzt sei man soweit, dass die Anlage in Enfield in den Testbetrieb gehen könne. Dieser sei ab der zweiten Januarwoche vorgesehen.

Das Treffen mit den County-Vertretern war aufgrund von steuerlichen Unregelmäßigkeiten anberaumt worden. Klausner habe 2016 versäumt, den steuerlichen Wert der Anlage in Enfield rechtzeitig anzugeben. Das habe zu einer Strafzahlung von knapp 38.000 US-Dollar geführt. Die Steuern für 2016 seien mittlerweile bezahlt, nicht aber die für 2017, was zu einer weiteren Strafzahlung in Höhe von gut 42.000 US-Dollar führte.

Einen Antrag Klausners auf Erlass oder Reduktion der Strafzahlung haben die County-Vertreter abgelehnt, so der Daily Herald.

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