IKEA kauft rumänische Wälder von Prokon

Quelle:
Welt/Prokon/IHB
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Vor einer Woche meldete das rumänische Wirtschaftsmagazin „Business Review“, IKEA habe weitere größere Waldflächen in Rumänien gekauft. Wie die Zeitung „Die Welt“ in ihrer gestrigen Onlineausgabe berichtet, stammen die Waldflächen aus dem Eigentum des insolventen deutschen Windkraftunternehmens Prokon. Dies habe eine Sprecherin des Insolvenzverwalters von Prokon, Dietmar Penzlin, der „Welt am Sonntag“ bestätigt. Penzlin überwacht auch nach der Aufhebung des Insolvenzverfahrens am 1. August 2015 die Verwertung von Vermögensgegenständen, die nicht zu den Kerngeschäftsfeldern von Prokon gehören und während des Insolvenzverfahrens noch nicht verkauft werden konnten.

Ikea soll laut rumänischen Medien für die Waldflächen 40 Mio. Euro bezahlt haben, die jetzt der Insolvenzmasse von Prokon zufließen, die die Welt berichtet. Bereits am 19. August 2016 meldete Prokon den Verkauf zweier Wälder in Rumänien an einen Investor. In der Meldung ist allerdings nur von 17 Mio. Euro die Rede, die liquiditätswirksam erlöst worden seien. Durch den Kauf ist IKEA jetzt der größte Privatwaldbesitzer in Rumänien

2010 hatte Prokon über einen Kredit an den Holzverarbeiter HIT Torgau und deren Tochterfirma Prokon HIT Timber die Wälder in Rumänien gekauft. Es soll sich um insgesamt 18.500 ha gehandelt haben, für die 75 Mio. Euro gezahlt wurden.

Veröffentliche Mitteilung