Woher bekommt die europäische Holzindustrie künftig ihre Fachkräfte?

10. Januar 2019
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Fordaq MK
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CEI Bois 2nd SeminarAm 30. November 2018 veranstaltete der europäische Dachverband der Holzindustrie CEI Bois in Lissabon ein Seminar zur Zukunft der Holzindustrie in Europa. Die 70 Teilnehmer kamen von europäischen Verbänden und Unternehmen der Holzindustrie. Veranstalter waren CEI Bois als europäischer Dachverband der Holzindustrie, der Europäische Verband der Holzwerkstoffhersteller EPF und der Europäische Arbeitnehmerverband der Holzindustrie EFBWW. CEI BoisGastgeber war der portugiesische Verband AIMMP. Thema des Seminars waren zukünftige Herausforderungen der Holzbranche. Es war das zweite Seminar dieser Art. Das erste, das Ende 2017 stattfand, beschäftigte sich mit dem Schutz der Arbeitnehmer an Arbeitsplatz.

Ein Ergebnis ist die Vereinbarung der Europäischen Sozialpartner zum Formaldehyd am Arbeitsplatz, die am Tag vor dem diesjährigen Seminar geschlossen wurde, wie Rolf Gehring, Vertreter der EFBWW zu Beginn des Seminars erklärte.

CEI BoisJetzt ging es um Wissenstransfer und die Frage: „Woher bekommt die Branche zukünftig ihre Fachkräfte?“. Um Fachkräfte zu rekrutieren, sei ein positives Image der Branche nötig, und mithin eine gezielte, zeitgemäße Kommunikation, betonte Kris Wijnendaele von der EPF. „Denn niemand will in einer Branche mit Problemen arbeiten.“

CEI BoisDie Kernaussagen von Tom Austen, Direktor der Recruitingagentur Miller McKenzie zum Status Quo der europäischen Holzbranche sind zunächst ernüchternd: Das Durchschnittalter der Beschäftigten in der Holzindustrie ist höher als in anderen Industrien, die Branche hat ein Nachwuchsproblem und bei der Digitalisierung hinkt der europäische Holzsektor anderen Industriebereichen meilenweit hinterher. Europas Holz- und Möbelindustrie hat rund 2-2,5 Mio. Arbeitskräfte, davon von rund 500.000 bei Mitgliedfirmen des CEI Bois, sagt. 54% aller in einer weltweiten Studie befragten Firmen sagten aus, dass sich bei ihnen Personalknappheit mittel bis stark auf die Fähigkeit auswirke, Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Ein Großteil der Beschäftigten fürchten, dass ihre Arbeitsplätze sich künftig deutlich verändern oder komplett wegfallen. Etwa die Hälfte glaubt, dass ihre heutigen Fähigkeiten in drei Jahren nicht mehr gebraucht werden. In dieser sich schnell wandelnden Arbeitswelt hat die Holzindustrie ein Problem: Die Belegschaft wird älter, aber es kommen nicht genügend junge Talente nach. Zu wenige sehen in der Holzindustrie eine Karriereoption, so Austen. 2019 werden 53% der Belegschaft der britischen Holzindustrie über 40 Jahre alt sein. Gleichzeitig werden 63% der Weltbevölkerung der Generation Z (geboren ab 2000) oder den Millennials (geboren ab 1980) angehören.

Austen ging also der Frage nach: Was wollen diese jungen Leute? Er zog dabei eine Deloitte-Umfrage unter 12.000 jungen Menschen zu Rate. Diese jungen Generationen sind sehr technikaffin, je jünger desto mehr. Wer 2000 geboren ist, kennt keine Welt ohne Mobiltelefone mehr. Vernetzte Technologie ist für ihn selbstverständlich. Darüber hinaus wollen junge Leute eine Position haben, „die den Unterschied macht“, wie Austen es ausdrückt, der also innerhalb des Unternehmens als bedeutend wahrgenommen wird. Beide Generationen sind zukunftsorientiert, sowohl, was das Allgemeinwohl als auch ihre eigene Karriere angeht. Entsprechende Entscheidungen erwarten sie von ihren Vorgesetzten. Diese wiederum müssen sich die Loyalität ihrer Mitarbeiter zunehmend hart erarbeiten. Die Wechselraten sind hoch. Flexible Arbeitszeiten und Fortbildungsangebote erhöhen die Bereitschaft, in einem Unternehmen zu bleiben. Insbesondere muss das Unternehmen auf der Höhe der Zeit hinsichtlich neuester Technologien sein. 91% der Generation Z sagen, dies würde ihre Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber beeinflussen. 44% aller Industriefirmen haben einen Plan für Entwicklung digitaler Technologien in den nächsten drei Jahren. In der Holzindustrie sind es nur 18%.

CEI BoisIm Weiteren beschäftigte sich das Seminar mit Lösungsansätzen, die europäische Holzbranche für Fachkräfte interessant zu machen. Danny Scheerlinck, Generalsekretär Beschäftigung der Europäischen Kommission stellte Lösungsansätze im Bereich der Einheit Sozialdialog der Europäischen Kommission vor. Diese Einheit unterstützt den Sozialdialog innerhalb und über Industriesektoren hinweg. Dazu gehört eine Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Gewinnung gut ausgebildeter Arbeitskräfte für die jeweiligen Industriezweige, wozu die Förderung technischer Fächer in der Ausbildung (STEM = science, technology, engineering, mathematics) gehört, in Deutschland bekannt als MINT-Fächer. Ein weiterer Teil ist ein europäisches Netzwerk für Praktika (European Alliance for Apprenticeships), mit dem Arbeitskräfte Erfahrungen im Ausland machen sollen. Weitere Schwerpunkte sind Arbeitsbedingungen und Image der Branche. Dazu gehören einerseits Aspekte der Arbeitssicherheit, wie beispielsweise die Einigung der europäischen Tarifpartner der Holzwerkstoffindustrie zum Thema Formaldehyd am Arbeitsplatz, andererseits die Kommunikation eines positiven Images von Branchen, Scheerlinck zeigte Beispiele aus der Leder- und Schuhindustrie, die auf die Holzindustrie übertragbar sind. Es müssen attraktive Produkte aus der Branche in den Vordergrund gestellt werden, so Scheerlinck, und verwies auf die Entwicklungen in der Bioökonomie. Gerade bei jungen Menschen seien auch die Eltern ein wichtiger Kommunikationsweg, da diese einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder haben. Gerade die Holzbranche könne mit dem Thema Nachhaltigkeit punkten, wie es mit der Kampagne „Wood for good“ bereits geschehe.

CEI BoisHenrik Smedmark vom Schwedischen Verband der Holz- und Möbelindustrie TMF stellte in seinem Vortrag die Frage: „Wie kann die Holzindustrie die Initiative zur Gewinnung von Millenials zurückerlangen?“ Vor der Beantwortung zeigte er zunächst auf, durch was die Rekrutierung von Fachkräften verhindert wird: So können gerade in Osteuropa viele Menschen von einem Gehalt in der Holzindustrie nicht leben. Arbeits- und Sozialleben können nicht kombiniert werden. Zum Megathema Digitalisierung fehle im Holzsektor eine Definition und in der Folge können Mitarbeiter die Folgen der Digitalisierung für ihre Arbeitsstelle nicht absehen. Werden sie ersetzt? Oder doch weitergebildet? Das gleiche gelte für die Kreislaufwirtschaft. Auch für sie fehle in der Holzindustrie eine genaue Definition. Welche Qualifikationen sind nötig? Sind die sind vorhandenen Mitarbeiter qualifiziert genug? Angesichts dieser Ausgangslage fragt Smedmark: „Welche Eltern empfehlen ihren Kindern in eine Branche zu gehen, in der sie wenig verdienen und möglicherweise auch noch ersetzt werden?“ Die Bevölkerung in Europa werde nicht größer, woher soll die Holzindustrie also qualifizierte Mitarbeiter rekrutieren? Smedmark verwies auf IKEA in Polen. Das Unternehmen sei einer der besten Arbeitgeber dort und könne als Initialkern für eine größere Entwicklung in der Branche dienen. Smedmark erinnert an das, was Tom Austen vorher so ähnlich sagte: Junge Leute wollen ein gutes Gehalt, von dem sie leben können und Karrieremöglichkeiten. Daneben wollen sie Arbeits- und Sozialleben kombinieren können, das heißt flexible Arbeitszeiten. Und sie wollen bis zum Eintritt ins Rentenalter arbeiten können, ohne Angst um ihren Job haben zu müssen. „Bietet das die Branche?“, fragte Smedmark abschließend. In Österreich sei es in einem aktuellen Fall einem Unternehmen nicht möglich, acht qualifizierte Mitarbeiter zu finden, so eine Reaktion aus dem Publikum, die Smedmarks Ausführungen bestätigte.

CEI BoisIn die gleiche Kerbe schlug Brigitte Döth von der deutschen IG Metall. Sie stellte fest, dass laut Eurostat der Umsatz in der europäischen Holz- und Möbelindustrie zwischen 2011 und 2016 gestiegen ist. Die Zahl der Firmen und Mitarbeiter ist dagegen gesunken. Die Bevölkerung in Europe werde laut den Vereinten Nationen ab 2020 zurückgehen und im Mittel älter werden. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter in der gesamten europäischen Industrie sind 43-45 Jahre. In der Holzindustrie sind es 48-49 Jahre, so Döth. Zu dieser strukturellen Schieflage komme jetzt noch die Digitalisierung hinzu, die zu einer Polarisierung der Arbeit führe. Mehr hochqualifizierte Kräfte werden in Zukunft benötigt, und mehr geringqualifizierte im Niedriglohnsektor, in der Mitte entstehe ein Loch. Das sind Mitarbeiter, die derzeit für ihre Tätigkeit gut qualifiziert sind, unter dem Vorzeichen der Digitalisierung aber nicht mehr. Größtes Hindernis für die Digitalisierung in Deutschland ist der Breitbandausbau. Viele Holzfirmen seien auf dem Land, wo schnelles Internet immer noch fehle. Datenaustausch für die Firmen und Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter seien damit schwierig bis unmöglich. Das große Plus der Holzbranche sei, dass sie eine der wenigen ist, die natürliche Ressourcen nutzen. In Sachen Digitalisierung herrsche jedoch große Planlosigkeit, sagt Döth und verweist auf eine satirische Grafik aus der Wochenzeitung ZEIT, nach der der mangelnde Breitbandausbau praktisch das einzige ist, das einen Stellenabbau aufgrund der Digitalisierung verhindert. Sie fordert deshalb in Sachen Digitalisierung eine Weiterbildungsoffensive vom Schulkind bis zum über 50-jährigen. Döth wörtlich: „Ein 50-jähriger arbeitet noch mindestens 15 Jahre. Ihn nicht weiterzuqualifizieren, ist Geldverschwendung!“

CEI BoisGeoff Rhodes von Geoff Rhodes Associates, ein Beratungsunternehmen für Holzindustrie und Holzhandel, konstatiert einen massiven Holzbauboom in Großbritannien und stellt die Frage, wie die Holzindustrie davon profitieren kann. Seine Antwort: Stärkeres Engagement in der Ausbildung für Holzberufe. So gebe es bislang an Unis in der Architektur kaum Holzinhalte. Ab 2019 werde jetzt als ein Pilotversuch, von der Industrie gefördert, ein Studiengang Holzarchitektur und –design angeboten. Weitere Angebote seien im Aufbau. Darüber hinaus müssen junge Leute motiviert werden, in die Holzbranche mit ihren vielfältigen Möglichkeiten zu kommen. Dazu sei auch die Ansprache der Eltern nötig. Und schließlich müsse man wieder mehr Holz-Handwerker. Das sei in den vergangenen 30 Jahren sträflich vernachlässigt worden. Jedes Jahr suchen die über 40 technischen Colleges rund 4.000 Ausbildungsplätze für ihre Abgänger. Daraus müssen mehr Tischler und Zimmerer hervorgehen, so Rhodes. Das Institute of Carpenters (IoC) fördere dies mit kostenlosen Mitgliedschaften für Schüler und Abgänger.

CEI BoisHelena Bilius vom kroatischen Holzcluster stellte neue Kommunikationsansätze der Holzindustrie in Kroatien vor. In den Medien werde die Holzbranche bislang zumeist als sehr konservativ mit schlecht bezahlten Jobs dargestellt. Das Interesse junger Leute an der Branche ist entsprechend gering. Wer Arbeit sucht, wandert ehr in andere Länder ab. Darauf hat das Holzcluster Kroatien mit einer Kommunikationsstrategie für junge Leute reagiert. Dazu gehört ein eigenes Holzmagazin, das „Wood & Furniture Magazine“, das in den ehemaligen jugoslawischen Staaten verbreitet wird. Darin stehen vor allem junge Unternehmer und ihre Erfolgsgeschichten im Fokus. Auch soziale Medien spielen eine große Rolle in der Kommunikationsstrategie. Existierende staatliche Ausbildungssysteme seien zu generell, sagt Bilius. Man müsse stärker holzspezifisch ausbilden, und vor allem nicht nur in Sachen Technik, sondern viel mehr in Richtung Kommunikation. Internationale Kontakte und EU-Projekte müssen dabei so weit wie irgend möglich genutzt werden, so Bilius abschließend.

CEI BoisFatima Torres, Marketingdirektorin des gastgebenden portugiesischen Verbands der Holz- und Möbelindustrie (AIMMP) stellte das Kommunikationskonzept des Verbands vor. Es arbeiten mehrere Kommunikationsspezialisten für den Verband. Man lege viel Wert auf die Pflege der sozialen Medien. Verbandspräsident Vítor Poças ist darüber hinaus regelmäßig in den öffentlichen Medien zu sehen und macht Werbung für die Holzbranche. Unterstützt wird die Kommunikation durch ein Branchenmagazin, Messeberichte und Preisverleihung. Ein Imagevideo mit dem Titel „Die Zukunft der Holzindustrie“ soll gezielt junge Leute ansprechen.

CEI BoisAuf duales Lernen setzt das belgische Bildungszentrum für die Holzindustrie Woodwize mit dem Programm Woodual, wie wie Jeroen Doem berichtete. Woodual besteht in einem Transfer zwischen Ausbildung und Arbeitswelt. Dadurch könne Lerninhalte optimiert werden, da die Auszubildenden in der Praxis erfahren, welche Fähigkeiten beispielsweise in der Möbelindustrie benötigt werden. Hierzu zählen als Ergebnis von Woodual handwerkliche Fertigkeiten, industrielle Abläufe, IT-Kenntnisse sowie Softskills wie Kommunikation oder Problemlösung. Teil des Programms sind auch Aufenthalte bei Firmen im Ausland. Dadurch werde die Fähigkeit der Problemlösung sowie die internationale Mobilität gesteigert, so Doem.

CEI BoisTony Berggren vom Schwedischen Verband der Holz- und Möbelindustrie TMF stellte schließlich das berufliche Weiterbildungssystem in Schweden vor. Bislang war das System staatlich organisiert, Firmen und Sozialpartner hatten praktisch keinen Einfluss. Mit der Initiative „Teknikcollege“ will die Industrie Einfluss auf Inhalte und Qualität der Beruflichen Bildung gewinnen. Basis sind die Erfahrungen der erfolgreichsten Schulen. 3.000 Firmen und 150 Schulen sind beteiligt, es geben permanente Verbesserungen, so Berggren. Sogar die OECD habe das Modell als Best-Practice-Beispiel ausgezeichnet. Es besteht aus industrieübergreifenden Basisqualifikationen und speziellen Modellen für einzelne Industrien wie die Holzindustrie. In der Kommunikation mit jungen Leuten müsse man völlig neue Wege gehen, so Berggren. Sie erfolge im Wesentlichen über soziale Medien, wo sich dazu die Präferenzen der Nutzer ständig ändern. Auch darauf müsse man reagieren Printmedien wie auch klassische Internetseiten seien bei der jungen Zielgruppe praktisch wirkungslos.

Podium 2nd Seminar CEI Bois

Podium auf dem CEI Bois 2nd Seminar, v.l.: Anders Ek, Philip de Jaeger, Justin Daerden, Keith Fryer (Mod.), Danny Scheerlinck, Tom Austen, Alastair Kerr (Foto: Marc Kubatta-Grosse)

An der abschließenden Podiumsdiskussion nahmen Anders Ek, Philip de Jaeger, Justin Daerden, Danny Schellinck, Tom Austen, Alastair Kerr sowie Keith Fryer von der TTF als Moderator teil. Die Runde identifizierte eine Doppelherausforderung für die europäische Holzbranche, bei der junge Leute gewonnen und gleichzeitig ältere Mitarbeiter weiterqualifiziert werden müssen, um den künftigen Fachkräftebedarf zu decken. Die Digitalisierung ist in Teilen Europas durch mangelnden Breitbandausbau ein Problem. Dies scheint vor allem Flächenstaaten wie Deutschland zu betreffen. Die belgischen Vertreter sehen in ihrem Land beispielsweise kein Problem. Kleinere Gemeinden haben oft kein Geld für den Breitbandausbau, wobei auf der Tagung festgestellt wurde, dass ein Großteil der Mittel für den Breitbandausbau nicht abgerufen wird. Ein größeres Problem könnte die Unvereinbarkeit der Präferenzen junger Leute mit den Gegebenheiten der Holzindustrie sein. So sagt Anders Ek: „Viele junge Leute leben in der Stadt, und bleiben dort. Die Holzindustrie ist aber meist in ländlichen Gebieten angesiedelt.“ Die Holzwerkstoffindustrie sucht insbesondere Ingenieure, Chemiker oder Maschinenbauer. Hierfür Arbeitnehmer aus einem größeren Radius mobilisiert werden. Aus der lokalen Bevölkerung um die Werke herum lassen sich diese nicht rekrutieren. Firmeneigene Akademien wurde hier als mögliches Mittel genannt. Als wichtig wird auch der Wissenstransfer zwischen älteren und jüngeren Mitarbeiter erachtet. So haben Millenials und die Generation Z nur etwa den halben Wortschatz älterer Menschen, dafür hervorragende Kenntnisse in Mathematik und Fremdsprachen. Die Stärken der Generationen gelte es zu kombinieren. Entscheidend sei, dass Firmen einen Zukunftsplan entwickeln, nicht nur aber unter anderem für die Digitalisierung. Nur so sei es möglich, qualifizierte Mitarbeiter für künftige Tätigkeitsfelder zu gewinnen. Und die Holzindustrie muss sich auf ihre Stärken besinnen. Dazu gehört die Nutzung eines nachhaltigen, erneuerbaren Rohstoffs in einem hochtechnisierten Umfeld. Diese Botschaft müsse in europaweiter Zusammenarbeit über alle verfügbaren Kanäle verbreitet werden, sagte AIMMP-Präsident Vítor Poças in seinem Schlusswort. Oder wie Anders Ek es ausdrückte: „Tell the people the good news!“