Zweitgrößtem Biomassekraftwerk Österreichs droht die Schließung

03. Dezember 2019
Quelle:
diverse/Fordaq
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Österreichs zweitgrößtes Biomassekraftwerk im burgenländischen Heiligenkreuz droht die Schließung. Grund ist die Vertagung einer Entscheidung über die Anschlussförderung im Wirtschaftsausschuss des burgenländischen Landtags nach dem Auslaufen der Ökostrom-Förderung durch den Bund. Das melden verschiedene österreichische Medien

Erst im vergangenen Jahr hatte der Betreiber Energie 42 das Werk von der landeseigenen Energie Burgenland gekauft und seither rund eine Million Euro in die Modernisierung und die Steigerung des Wirkungsgrads investiert

Ohne Anschlussförderung sei man gezwungen, das Werk stillzulegen, heißt es von Seiten Energie 42. Das Werk in Heiligenkreuz erzeugt je zur Hälfte Strom und Wärme. Der Strom wird ins Netz eingespeist, die Wärme geht an die benachbarten Industriebetriebe Lenzing und Abalon.

Von Seiten der Politik heißt es, es sei nicht sicher, ob ein Landesförderungsgesetz für Biomasseanlagen EU-konform sei und es müssten erst die möglichen Mehrkosten für die Verbraucher geprüft werden.