Alles ist möglich, fix ist nix - mit einem sehr offenen Konzept startet die Holzabsatzfonds-Fachfolgeorganisation Zukunft Holz GmbH (ZHG). Die Holzabsatzförderung erfolgt künftig rein projektbezogen. Die Nachfolgeorganisation Zukunft Holz GmbH übernimmt die Koordination der von der Holzbranche gewünschten Projekte. Verbände, Forstwirtschaft und Holzindustrie müssen selbst Geld bereitstellen oder sich um Fördermittel und Sponsoren bemühen. Das Prinzip "wer zahlt schafft an", wird so erfüllt. Die sogenannte "Flaschenhalsfinanzierung an der der nahtstelle Forst-Säge ist Vergangenenheit. Die ZHG selbst hat…
In den vergangenen elf Jahren wurde im Schweizer Wald mehr Holz als
früher genutzt. Die Vorräte sind aber immer noch hoch, das Waldareal hat sich weiter
ausgedehnt und die Vielfalt an Baumarten ist größer geworden. Die Schutzwälder haben
sich mehrheitlich positiv entwickelt; sie sind heute wirkungsvoller und stabiler.
Gleichzeitig haben Naturereignisse mehr Bestände geschädigt und der Druck von
Erholungssuchenden auf den Wald hat zugenommen. Dies zeigt der Schlussbericht des
dritten Landesforstinventars (LFI3). Die Eidgenössische…
Wenig Hoffnung dürfen sich Sägewerke außerhalb der von Sturm Xynthia betroffenen Gebiete auf Sturmholzlieferungen machen. Auch Preisabschläge sind unrealistisch. Im Gegenteil – erste nach Sturm Xynthia geschlossene Verträge beinhalten sogar eine leichte Preiserhöhung.
Von den 1,1 Mio. fm Sturmholz in Hessen und den 1,7 Mio. fm in Rheinland-Pfalz stehen bereits jetzt kaum mehr Mengen zur Disposition. Die Landesforstbetriebe in beiden Bundesländern nutzen das Kalamitätsholz, um die bislang unzureichend bedienten Lieferverpflichtungen gegenüber Sägewerken und Holzwerkstoffindustrie zu erfüllen. Die hohe Schneelage…
Dem Vortrag von Dr. Yvonne Brodrecht auf dem 5. Internationalen Kongress der Säge- und Holzindustrie in Rosenheim über Langfristverträge im Holzverkauf folgte eine engagierte Diskussion. Sie zeigt auf, dass Langfristverträge weder auf Seiten der Forstwirtschaft noch auf Seiten der Sägewerke viele Freunde haben, dass man aber auch nicht alle Probleme der Holzindustrie auf schlechte Verträge schieben darf. Mit dem IHB/Fordaq-Recorder haben wir einige Stimmen aufgezeichnet.
Mit dem Umtauschangebot der 125 Mio. € Anleihe konnte der Sägewerksbetreiber Klausner Holding Deutschland GmbH im Überlebenskampf Boden gut machen. Gläubiger mit nominal 76,35 Mio. € nahmen das Angebot an. Dies entspricht 61%, für die nicht mehr die für Klausner…
Die Rede von Kommerzialrat Hans-Michael Offner auf dem 5. Internationalen Kongress der Säge- und Holzindustrie in Rosenheim hat bei vielen Branchenvertretern einen tiefen Eindruck hinterlassen. Wie ein Till Eulenspiegel der Holzbranche hat er Unzulänglichkeiten und Missstände aufgezeigt und dabei auch an die Verantwortung seiner Sägewerks-Kollegen appelliert. Im IHB/Fordaq-Recorder haben wir seine wichtigsten Aussagen zusammengefasst.
Der neue Generaldirektor des französischen Instituts für Forstwirtschaft, Zellstoff, Holzbau und Möbel FCBA, Georges-Henri Florentin, wird den Umzug des Instituts in einen Pariser Vorort begleiten. Er zieht Bilanz und verspricht sich viel von den Möglichkeiten, die sich durch den neuen Standort des Instituts für die gesamte Holzbranche ergeben.
Manchmal kann auch ein ganz einfaches Holzbrett zum Hingucker avancieren. Zumindest wenn Michael Schmidt, Lehrstuhl für Holzkunde und Holztechnik der TU München, es mit nach Rosenheim bringt. Als Demonstrationsobjekt für die geringen Holzqualitäten, welchen Buchen-Brettschichtholz benötigt, sorgte es unter den Sägern für Gesprächsstoff. Der bald Jahrzehnte alte Hoffnungsträger Buchen-Brettschichtholz – erste Untersuchungen datieren immerhin aus dem Jahr 1966 – erhielt in Rosenheim neue Nahrung.
Mit dem Laubholzblock innerhalb des Sägewerkskongresses gelang es den Veranstalter gut, die Laubholzsäger anzusprechen. Bislang hatten die Sägewerkskongresse häufig den Anschein einer Veranstaltung für Nadelholz-Sägewerke. Neben dem Brettschichtholz-Vortrag von Schmidt konnte besonders Dr. Volker Ehlebracht überzeugen. Der Geschäftsführer der…
Schade, dass die Lobbyisten der Holzwerkstoffindustrie und der Holzenergie nicht in einem gemeinsamen Vortragsblock aufeinander getroffen sind. Eine gemeinsame Diskussion von Dr. Peter Sauerwein, Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI), und Martin Bentele, Deutscher Energieholz und Pellet-Verband (DEPV), sowie Helmut Lamp, Bundesverband Bioenergie (BBE), hätte sicher Brisanz gehabt. Die Forderung, dass die Kaskadennutzung von Holz festgeschrieben wird, ist für die beiden Holzenergievertreter Planwirtschaft. Die Fakten der Holzwerkstoff- und Papierindustrie, dass die energetische Holznutzung CO2-neutral sei, die stoffliche aber als CO2-Senke wirke, helfen nichts, wenn die Politikerohren nur bei Holzenergie auf Empfang stehen. Eben diese Karte spielt Bentele in Berlin. "Holzenergie ist der Türöffner in die Politik, Forstwirtschaft und…
Trotz breitem Themenspektrum auf dem 5. Internationalen Kongress der Säge- und Holzindustrie am 8. und 9. Februar in Rosenheim bleibt eine zentrale Erkenntnis: Der Rohstoff für alle Marktteilnehmer wird knapp.