Prokon-Abwicklungsgesellschaft vereinnahmt aus Refinanzierung der HIT Holzindustrie Torgau 130 Mio. Euro

Quelle:
Prokon-SPV/IHB
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Die Prokon Abgeltungsgläubiger SPV GmbH ("Prokon-SPV") konnte mit der HIT Holzindustrie Torgau oHG ("HIT") und einer Tochtergesellschaft der HIT eine Vereinbarung über die Ablösung der ursprünglich von der Prokon Regenerative Energien GmbH gewährten Finanzierung in Höhe von EUR 130 Mio. schließen. Die HIT und ihre Tochtergesellschaft haben in diesem Zusammenhang eine Finanzierung einer Großbank erhalten.

Mit der Refinanzierung der HIT sei die letzte Verwertungsmaßnahme durchgeführt, erklärt die Prokon-SPV. Die Abwicklung diverser geschlossener Verträge und das Auslaufen von Gewährleistungsfristen werden noch einen Zeitraum bis voraussichtlich Anfang 2019 in Anspruch nehmen.

Die Prokon-SPV wie auch schon zuvor der Insolvenzverwalter haben die Entwicklung der HIT über dreieinhalb Jahre begleitet. Das Unternehmen habe sich in dieser Zeit gut entwickelt und nun die Kapazität, täglich über 55.000 Holzpaletten zu produzieren. Prokon-SPV spricht von einer äußerst komplizierte Transaktion, die im Sinne der Gläubiger erfolgreich durchgeführt werden konnte.

Mit dieser jüngsten Verwertungsmaßnahme liege man schon heute rund EUR 20 Mio. über den Wertansätzen im Insolvenzplan. Bis zum Jahresende will Prokon-SPV wenigstens 100 Mio. Euro an die 56.000 betroffenen Gläubiger auszuzahlen. Anfang des Jahres waren bereits EUR 70 Mio. an die Gläubiger als erster Abschlag verteilt worden.

Veröffentliche Mitteilung