Pellets: Verband verteidigt Preiserhöhungen

  • 14. November 2006
  • • Quelle: IHB/DEPV
  • • Besucher: 4435
Drucken | Email
  • Facebook
  • Twitter
Decrease text sizeIncrease text size
Der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) verteidigt die jüngsten Preiserhöhungen bei Holzpellets. Die extrem niedrigen Pelletspreise 2005 hätten nicht die realen Produktionskosten und den langjährigen Marktpreis widergespiegelt. Ein Überangebot an Waldholz und Spänen sowie Pellets hätte zu sinkenden Preisen geführt. Auch das Überangebot an Sturmholz nach "Lothar" im Weihnachten 1999 für der Verband als Argument an.
Die gestiegenen Rohstoffkosten, insbesondere für Sägespäne, müssten nun an die Verbraucher weitergegeben werden. Die Konkurrenz auf den Beschaffungsmärkten mit der Holzwerkstoffindustrie hat hier zu Preissteigerungen geführt.
Der DEPV betont, dass bei einem Pelletspreis von 250 €/to (Abnahme 6 to, inkl. Nebenkosten, inkl. 7% MwSt.) die Kosten einer Ölheizung immer noch um 20% unterboten werden. Nach Einschätzung des DEPV werde auch der verstärkte Einsatz von Waldholz zu sinken Pelletspreisen führen.