Ikea steigert 2013 Umsatz und Gewinn

  • 12. März 2014
  • • Quelle: Ikea/IHB
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In seinem Finanzbericht für das Geschäftsjahr 2013, das zum 31. August 2013 endete, meldet Ikea einen Umsatzanstieg von 3,1% auf 27,9 Mrd. Euro. Der Gewinn stieg ebenfalls um 3,1% auf 3,3 Mrd. Euro. Die Marktsituation habe sich wegen der starken Nachfrage in China, Russland und des USA verbessert. Darüber hinaus bietet der Bericht einen Einblick in die Zukunft der internationalen Möbelbranche.

Die Kauflaune der Verbraucher verbessere sich in vielen Ländern, so der Bericht. Obwohl die prinzipiell schwierige Lage noch nicht überwunden sei, gebe es positive Signale. Wichtige Märkte wie die USA seien auf Erholungskurs und auch Europa sei auf dem Weg der Besserung. Sogar schwierige Märkte wie Südeuropa zeigen Zeichen der Aktivität.

Dem Bericht zufolge hat die Ikea-Gruppe in allen Märkten Anteile gewonnen. Die größten Märkte waren Deutschland, die USA, Frankreich, Russland und Schweden. Dieser Erfolg der Ikea-Strategie, Möbel in großen Mengen zu geringen Preisen zu verkaufen, zeige „dass ein Gegenwert für das Geld der Verbraucher zunehmend wichtiger“ werde.

Für 2020 peilt die Ikea-Gruppe einen Umsatz von 50 Mrd. Euro an. Die wichtigste Quelle für das angestrebte Wachstum seien die großen aufstrebenden Märkte. Im Geschäftsjahr 2013 hat Ikea in China zwei neue Märkte in Ningbo und Shanghai eröffnet, ein weiter Schritt zur Expansion dort. Auch für Indien hat Ikea 2013 die Genehmigung zur Errichtung von Märkten erhalten. Insgesamt betreibt Ikea 303 Märkte in 26 Ländern, davon 46 in Deutschland, 169 im Rest Europas, 14 in Russland, 50 in Nordamerika, 19 in Asien und 5 in Australien. Dazu kommen 42 Märkte, die von Franchisenehmern außerhalb der Ikea-Gruppe betrieben werden.

Ikeas Langfristziel ist, weiterhin „bessere Produkte zu niedrigeren Preisen zu entwickeln, das Einkaufserlebnis zu verbessern und für die Kunden besser erreichbar zu werden, zum Beispiel durch ein verbessertes Serviceangebot, e-Commerce und eine weitere Expansion.“

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