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Die im Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) organisierten
Hersteller von Hobelwaren erwarten noch im dritten Quartal Preisanhebungen
bei behandelten und unbehandelten Hobelprodukten.
Zunehmender Kostendruck, verursacht durch nachhaltig steigende Energie-,
Fracht und Personalkosten, zwingt nun auch die Hobelindustrie zur Anpassung
der Preise für Hobelwaren in den kommenden Monaten. Insbesondere bei
oberflächenbehandelten Profilen muss mit deutlichen Anhebungen gerechnet
werden. Die massiv steigenden Preise für die Vor- und Zwischenprodukte der
Holzlackherstellung haben wesentlichen Einfluss auf diese Entwicklung. Um die
gestiegenen Kosten annähernd kompensieren zu können, werden abhängig vom
Sortiment Preiserhöhungen erwartet.
Trotz historisch geringer Nachfrage im innerdeutschen Wohnungsbau sehen die
Importhobelwerke im Bereich Fassade gute Absatzchancen. Ausgereifte und in
der Folge deutlich verlängerte Pflegeintervalle machen die Holzfassade in
vielerlei Hinsicht gegenüber anderen Fassadenmaterialien deutlich attraktiver.
Als Reaktion auf die schwache Binnenkonjunktur, insbesondere im
Einfamilienhausbau, haben sich einige Hobelwerke zwischenzeitlich auch auf die
Bedienung von Auslandsmärkten eingestellt.
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