Bayerische Staatsforsten erweitern Nasslagerkapazität

Quelle:
BaySF/IHB
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Mit der Einweihung des Nasslagerplatzes Stillern im Forstbetrieb Landsberg durch Forstminister Helmut Brunner haben die Bayerischen Staatsforsten ihre Nasslagerkapazität weiter erhöht. Von der Erweiterung soll aber nicht nur der Staatsforst profitieren.

Zwei Jahre haben die Planungen und Bauzeit gedauert, nun ist der neue, südwestlich vom Ammersee gelegene Nasslagerplatz fertig gestellt. 800.000 Euro haben die Staatsforsten investiert. Der Platz hat eine Kapazität von 100.000 Kubikmeter Holz, das dort ohne Qualitätsverlust für bis zu fünf Jahre eingelagert werden soll. Der Platz ist 1 ha groß und mit 3.000 Laufmeter LKW-fahrbarer Straße erschlossen. Maximal können 130 Liter Wasser pro Sekunde gefördert werden und versickern.

Auf den über ganz Bayern verteilten Nasslagerplätzen kann nach größeren Stürmen und Katastrophen im Wald das anfallende Holz eingelagert und bewässert werden. So kann nicht nur die Qualität des Holzes erhalten werden. „Wir entlasten damit auch die Märkte“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, „und verhindern so einen Preiseinbruch beim Frischholz, wie er früher nach Stürmen üblich war.“ Nach Niklas, dem letzten großen Sturm im Jahr 2015, habe dies bereits sehr gut funktioniert, so Neumeyer.

Der Nasslagerplatz ist von den Bayerischen Staatsforsten geplant und errichtet worden, das Konzept sehe aber vor, auch Holz aus kommunalen oder privaten Wäldern in Stillern einzulagern, erklärt der Landsberger Forstbetriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten, Robert Bocksberger.

Insgesamt haben die Bayrischen Staatsforsten derzeit eine Nasslagerkapazität von 1,4 Mio. fm. Ziel ist die Steigerung der Kapazität aif 2 Mio. fm bis zum Jahr 2020.

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